
Was würdest du tun, wenn deine Nase plötzlich neben deinem Fuß liegt und ein Auge ganz woanders hinschaut als das andere? Mr. Kartoffelkopf würde vermutlich erst einmal ziemlich genervt gucken. Bei ihm gehört so ein Durcheinander schließlich fast zum Alltag. Genau das macht den beliebten Toy Story Charakter so lustig. Augen, Ohren, Nase, Arme und andere Teile können ihren Platz wechseln, während sein unverwechselbarer Gesichtsausdruck meistens schon verrät, dass ihm dazu garantiert ein frecher Kommentar einfällt. Auf unseren Bildern von Mr. Kartoffelkopf zum Ausmalen kannst du diesen besonderen Spielzeughelden ganz nach deinen eigenen Ideen gestalten, ausdrucken und anschließend mit Farben, Stiften und jeder Menge Fantasie verwandeln.
Mr. Kartoffelkopf, im englischen Original Mr. Potato Head genannt, gehört zu den Figuren, bei denen man schon beim Anschauen grinsen muss. Er braucht keine wilde Pose und kein riesiges Abenteuer, um aufzufallen. Oft reichen seine hochgezogenen Augenbrauen, sein Schnurrbart und dieser Blick, der ungefähr sagt: Wer hat denn jetzt schon wieder diesen Unsinn gemacht? Sein manchmal mürrischer Humor gehört genauso zu ihm wie seine abnehmbaren Körperteile. Gerade deshalb macht es Spaß, ihn nicht einfach nur auszumalen, sondern sich beim Malen eine passende Geschichte zu seinem Gesicht auszudenken.
Vielleicht sucht er gerade eines seiner Augen. Vielleicht hat jemand seinen Hut versteckt. Vielleicht ist Rex wieder wegen irgendeiner Kleinigkeit erschrocken und Mr. Kartoffelkopf kann kaum glauben, was er da sieht. Oder Woody und Buzz sind mitten in einer Diskussion und er steht daneben und beobachtet alles mit einem Gesichtsausdruck, als hätte er genau so etwas erwartet. Ein Schwarzweißbild kann auf diese Weise schnell zu einer kleinen Szene werden, die nur in deiner Fantasie existiert.
Das Schönste daran ist, dass bei Mr. Kartoffelkopf nicht alles ordentlich und vorhersehbar aussehen muss. Natürlich kannst du versuchen, seine bekannten Farben möglichst genau nachzumalen. Vielleicht möchtest du, dass er genauso aussieht, wie du ihn aus Toy Story kennst. Das kann richtig viel Spaß machen, besonders wenn du genau auf seine einzelnen Teile achtest und für jedes Detail den passenden Stift suchst.
Du kannst aber auch das genaue Gegenteil machen.
Was wäre mit einem violetten Hut? Grünen Schuhen? Einer leuchtend blauen Nase? Vielleicht bekommt sein Schnurrbart diesmal eine völlig verrückte Farbe. Mr. Kartoffelkopf ist schließlich eine Figur, bei der ungewöhnliche Kombinationen wunderbar passen. Wenn schon Augen, Ohren und Nase ihren Platz wechseln können, darf beim Ausmalen ruhig auch die Farbkiste ein bisschen durcheinandergeraten.
Seine abnehmbaren Teile sind einer der Gründe, warum Kinder mit dieser Figur so viele eigene Ideen entwickeln können. Das Spielzeug ist darauf ausgelegt, verschiedene Gesichtsteile und Zubehörstücke einzusetzen und wieder herauszunehmen. Auch in Toy Story wird immer wieder damit gespielt, dass einzelne Teile getrennt von seinem Körper auftauchen können. Auf einem Ausmalbild lässt sich dieser Gedanke ganz einfach weiterführen.
Du könntest neben Mr. Kartoffelkopf zusätzliche Augen zeichnen. Oder drei verschiedene Nasen. Vielleicht braucht er eine neue Brille, einen riesigen Zylinder oder einen Hut, der so groß ist, dass man seine Augen kaum noch sieht. Wer gern zeichnet, kann eine ganze Sammlung neuer Zubehörteile erfinden und sie rund um die Figur verteilen.
Ein besonders lustiges Spiel entsteht, wenn mehrere Kinder dasselbe Bild bekommen. Druckt das Motiv einfach mehrmals aus und legt alle Ausdrucke nebeneinander. Jeder malt seinen eigenen Mr. Kartoffelkopf, ohne vorher zu verraten, welche Farben er verwenden möchte. Erst wenn alle fertig sind, werden die Bilder gezeigt.
Plötzlich stehen dort mehrere völlig unterschiedliche Kartoffelköpfe.
Einer sieht vielleicht fast genauso aus wie im Film. Ein anderer trägt kunterbunte Schuhe und einen rosa Schnurrbart. Der nächste hat Punkte auf seinem Hut und einen grünen Arm. Obwohl alle mit derselben Vorlage angefangen haben, ist jedes Bild anders geworden.
Auch gemeinsam lässt sich wunderbar malen. Dabei entscheidet eine Person über die Farbe des Hutes, jemand anderes darf die Schuhe gestalten und die nächste Person bekommt die Nase. Niemand darf vorher absprechen, welche Farben zusammenpassen sollen. Gerade dadurch entsteht am Ende oft ein herrlich verrückter Mr. Kartoffelkopf.
Zum Ausmalen eignen sich Buntstifte genauso gut wie Filzstifte oder Wachsmalstifte. Mit Buntstiften kannst du kleine Bereiche sorgfältig gestalten und verschiedene Farbtöne ausprobieren. Filzstifte sorgen für kräftige Farben, die sofort auffallen. Wachsmalstifte sind besonders praktisch für jüngere Kinder, die größere Flächen schnell füllen möchten.
Wer gerne mit Pinseln arbeitet, kann das Motiv auch malen. Auf etwas stärkerem Papier lassen sich Wasserfarben oder kindgerechte Farben verwenden. Dabei sieht derselbe Mr. Kartoffelkopf plötzlich ganz anders aus als mit Buntstiften. Vielleicht entsteht eine weiche, bunte Version oder eine Figur mit besonders kräftigen Farbfeldern.
Sein Gesicht eignet sich auch prima für ein kleines Ratespiel. Schau dir zunächst nur Augen, Mund und Augenbrauen an. Wie fühlt sich Mr. Kartoffelkopf gerade?
Ist er genervt?
Ist er überrascht?
Hat er etwas Lustiges entdeckt?
Oder schaut er so skeptisch, weil er ahnt, dass gleich wieder etwas schiefgeht?
Kinder können ihre Antwort erzählen und sich danach überlegen, was unmittelbar vor diesem Moment passiert sein könnte. Daraus entstehen oft die lustigsten Geschichten. Vielleicht hat jemand seinen Hut falsch herum aufgesetzt. Vielleicht fehlt plötzlich ein Schuh. Vielleicht hat Hamm einen Witz gemacht, über den Mr. Kartoffelkopf eigentlich lachen möchte, obwohl er versucht, ernst zu bleiben.
Wer Lust hat, kann danach einen zweiten Gesichtsausdruck zeichnen. Neben dem fertigen Ausmalbild entsteht zum Beispiel ein fröhlicher Mr. Kartoffelkopf oder eine völlig überraschte Version mit großen Augen. Dabei merkt man schnell, wie viel sich schon verändert, wenn nur Mund und Augenbrauen anders aussehen.
Obwohl Mr. Kartoffelkopf häufig mürrisch wirkt und gern einen bissigen Kommentar abgibt, steckt hinter seinem rauen Auftreten auch eine liebevolle Seite. In Toy Story zeigt er immer wieder, dass ihm seine Freunde wichtig sind. Besonders seine Beziehung zu Mrs. Potato Head macht deutlich, dass dieser grummelige Spielzeugcharakter durchaus sehr herzlich sein kann.
Das liefert gleich die nächste Idee für eine kreative Spielrunde. Neben Mr. Kartoffelkopf kann seine Frau gezeichnet werden. Vielleicht machen sich beide gerade für einen Ausflug bereit. Vielleicht suchen sie gemeinsam ein verschwundenes Zubehörteil. Oder Mr. Kartoffelkopf behauptet schon seit Minuten, dass seine Nase weg ist, während sie direkt neben ihm liegt.
Kinder können die Situation selbst erfinden und anschließend auf dem Papier weitermalen.
Natürlich dürfen auch die anderen Spielzeuge aus Toy Story auftauchen. Woody könnte am Rand des Bildes stehen, Buzz Lightyear kommt vielleicht gerade dazu, Rex schaut etwas nervös aus der Ecke und Hamm beobachtet das Chaos. Es muss keine Szene aus einem Film sein. Gerade eine völlig neue Geschichte macht das Zeichnen besonders spannend.
Vielleicht fällt eines Morgens auf, dass sämtliche Zubehörteile von Mr. Kartoffelkopf verschwunden sind. Woody startet sofort eine Suche. Buzz behandelt die Sache wie eine wichtige Mission. Rex ist überzeugt, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Mr. Kartoffelkopf selbst steht mitten im Zimmer und wird von Minute zu Minute ungeduldiger.
Nun kannst du zeichnen, wo die Teile versteckt sein könnten.
Eine Nase schaut unter einer Spielzeugkiste hervor. Ein Ohr steckt hinter einem Buch. Der Hut liegt auf Rex. Und niemand merkt, dass ein Auge die ganze Zeit direkt neben Hamm liegt.
Aus einem einzigen Ausmalbild kann so nach und nach eine komplette Toy Story Szene entstehen.
Auch Toy Story 5 bietet neue Ideen für solche Fantasiegeschichten. Die bekannten Spielzeuge bekommen es dort mit einer Welt zu tun, in der Technik im Kinderzimmer eine immer größere Rolle spielt. Für Figuren wie Woody, Buzz, Jessie und ihre Freunde ist das eine ganz neue Situation.
Bei Mr. Kartoffelkopf kann man sich besonders gut vorstellen, welche Gesichter er dabei machen könnte.
Du könntest neben ihn ein technisches Gerät zeichnen und anschließend überlegen, wie er darauf reagiert. Ist er neugierig? Schaut er misstrauisch? Ist er genervt, weil plötzlich alle nur noch auf einen Bildschirm schauen? Oder möchte er unbedingt herausfinden, was dieses neue Ding kann?
Ein kleiner Sprechtext macht daraus sofort eine eigene Comic Szene. Ältere Kinder können selbst hineinschreiben, was Mr. Kartoffelkopf sagen könnte. Jüngere Kinder können den Satz erzählen und ein Erwachsener schreibt ihn auf. So verbinden sich Ausmalen, Zeichnen und Geschichtenerfinden ganz nebenbei.
Für kleinere Kinder funktioniert das Motiv auch ohne lange Geschichten. Während sie malen, können Eltern oder Erzieher einzelne Körperteile benennen. Wo sind die Augen? Wo ist die Nase? Welche Farbe bekommen die Schuhe? Wo sind die Arme?
Danach kann das Kind dieselben Körperteile an sich selbst zeigen. Gerade bei Mr. Kartoffelkopf passt dieses Spiel besonders gut, weil die einzelnen Teile seines Körpers so deutlich erkennbar sind.
Größere Kinder können sich dagegen stärker mit Mustern und Details beschäftigen. Der Hut muss nicht einfach nur eine Farbe haben. Er kann Streifen bekommen. Die Schuhe können mit kleinen Sternen verziert werden. Vielleicht bekommt der Schnurrbart mehrere Farbtöne und auf den Armen erscheinen Punkte.
Es gibt dabei keine richtige oder falsche Lösung.
Das Bild gehört dem Kind, das es gestaltet.
Eine weitere Idee ist eine eigene Zubehörseite. Nimm ein leeres Blatt und zeichne dort alles, was Mr. Kartoffelkopf irgendwann gebrauchen könnte. Große Brillen, winzige Brillen, Hüte, Kronen, Mützen, verschiedene Münder, Nasen und Schuhe. Vielleicht braucht er sogar einen Astronautenhelm, weil Buzz ihn zu einer Mission mitnehmen möchte.
Mit Hilfe eines Erwachsenen können einige dieser Teile später ausgeschnitten werden. Danach lassen sie sich neben das ausgedruckte Bild legen und immer wieder neu kombinieren. So entsteht aus einer einfachen Malvorlage ein kleines Bastelspiel.
In einer Schulklasse oder im Kindergarten können mehrere fertige Bilder gemeinsam aufgehängt werden. Alle Kinder starten mit demselben Motiv, dürfen Mr. Kartoffelkopf aber völlig frei gestalten. Wenn die Bilder später nebeneinander hängen, fällt sofort auf, wie unterschiedlich die Ideen sind.
Ein Kind malt ihn besonders bunt.
Ein anderes bleibt ganz nah an seinem bekannten Aussehen.
Jemand zeichnet einen riesigen Hut dazu.
Und irgendwo hängt garantiert ein Mr. Kartoffelkopf, dessen Farben so wild gemischt wurden, dass alle lachen müssen.
Die Kinder können ihren Bildern sogar eigene Namen geben. Vielleicht gibt es einen Mr. Kartoffelkopf im Weltraum, einen Mr. Kartoffelkopf auf Reisen oder einen Mr. Kartoffelkopf, der morgens im Dunkeln seine Zubehörteile ausgesucht hat.
Zu Hause lassen sich die fertigen Bilder in einer Toy Story Mappe sammeln. Nach und nach kommen Woody, Buzz, Jessie, Rex und andere Figuren dazu. So wächst eine persönliche Sammlung, die man später immer wieder anschauen kann.
Besonders spannend ist es, denselben Mr. Kartoffelkopf nach einigen Monaten noch einmal auszudrucken. Vielleicht greift das Kind inzwischen zu ganz anderen Farben. Vielleicht zeichnet es mehr Details oder erfindet eigene Hintergründe. Zwei Bilder derselben Figur können dann zeigen, wie sich die eigenen Ideen und die Freude am Zeichnen verändert haben.
Natürlich muss aus jeder Malvorlage kein großes Projekt entstehen. Manchmal ist es am schönsten, einfach ein Bild auszudrucken, die Stifte auf den Tisch zu legen und loszumalen. Mr. Kartoffelkopf bringt schon genug Persönlichkeit mit, um auch ohne zusätzliche Aufgaben Spaß zu machen.
Such dir also dein Lieblingsbild von Mr. Kartoffelkopf zum Ausmalen aus und entscheide selbst, was daraus werden soll. Vielleicht bleibt er ganz nah an seinem bekannten Toy Story Aussehen. Vielleicht bekommt er eine völlig neue Farbkombination. Du kannst Zubehör hinzufügen, seine Freunde zeichnen oder eine eigene Szene aus Toy Story 5 erfinden.
Und falls plötzlich ein blaues Ohr neben einem grünen Schuh auftaucht, während die Nase eine Farbe hat, die noch niemand bei Mr. Potato Head gesehen hat, ist das überhaupt kein Problem. Bei einem Spielzeug, das seine Gesichtsteile ständig wechseln kann, beginnt der größte Spaß schließlich genau dort, wo alles ein kleines bisschen durcheinandergerät.

Mit gerade einmal fünf Jahren verwandelte Gustavo den einfachen Wunsch, Ausmalbilder zu drucken, in eine Idee, die heute Kinder in mehr als 150 Ländern begeistert.
So entstand Imprimivel.com – ein Projekt, das er gemeinsam mit seinem Vater, Jean Bernardo, ins Leben rief, um Farbe, Fantasie und Freude in 10 Sprachen zu verbreiten und damit ein potenzielles Publikum von über 800 Millionen Kindern weltweit zu erreichen.
Heute hilft Gustavo dabei, die Inhalte auszuwählen, indem er mit Begeisterung Themen und Figuren aussucht, die anderen Kindern ein Lächeln schenken, während sein Vater als redaktionelle Unterstützung die Ideen des kleinen Entdeckers in die Realität umsetzt.
