Toy Story

Jessie

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Ausmalbild von Jessie aus Toy Story 5 mit Cowgirlhut, roter Flechte und Westernkleidung

Im Kinderzimmer ist es mucksmäuschenstill, doch auf dem Boden liegt plötzlich ein glänzender Sheriffstern. Daneben führen kleine Hufspuren quer über den Teppich, und hinter einer Spielzeugkiste schaut eine rote Wollflechte hervor. Wer hier unterwegs ist, lässt sich leicht erraten: Jessie hat eine neue Aufgabe übernommen. Auf diesem Ausmalbild aus Toy Story 5 wartet die temperamentvolle Cowgirlpuppe darauf, mit Buntstiften, Filzstiften oder Wachsmalern gestaltet zu werden. Die Vorlage lässt sich ausdrucken und bietet genug große Flächen für jüngere Kinder, aber auch viele feine Muster für alle, die gern ganz genau hinschauen.

Bei Jessie lohnt sich ein kleiner Rundgang über das Blatt, bevor der erste Stift angesetzt wird. Ihr Kostüm besteht aus vielen Bereichen, die ganz unterschiedlich wirken. Der breite Hut hat klare Formen, die Bluse ist mit geschwungenen Verzierungen geschmückt, an den Beinen trägt sie auffällige Kuhfellmuster und ihre lange rote Flechte sieht beinahe so aus, als bestünde sie wirklich aus gedrehter Wolle. Dadurch entsteht beim Ausmalen ein schöner Wechsel zwischen ruhigem Flächenmalen und kniffligeren Stellen.

Wer mit einer kräftigen Farbe beginnen möchte, greift am besten zum Rot. Jessies Cowgirlhut ist aus den Filmen sofort wiederzuerkennen und bildet einen großen Blickfang im oberen Teil des Bildes. Ein heller Rotton kann die Mitte füllen, während ein dunklerer Stift am Rand für etwas Tiefe sorgt. Entlang der Hutkrempe verläuft eine helle Naht. Kinder können die einzelnen Stiche vorsichtig nachfahren oder sie abwechselnd weiß und gelb gestalten. So wird aus einer kleinen Kostümstelle ganz nebenbei eine einfache Linienübung.

Manche Kinder möchten lieber alles frei erfinden. Dann bekommt Jessie vielleicht einen türkisfarbenen Hut mit gelben Sternen, eine violette Krempe oder ein Muster aus winzigen Herzen. Auch ein Hut, der wie ein Nachthimmel aussieht, passt gut zu einer selbst ausgedachten Spielzeugmission. Dunkelblau bildet dabei den Hintergrund, silberne Punkte werden zu Sternen, und ein kleiner Mond sitzt genau über Jessies Stirn. Die Figur bleibt trotzdem sofort erkennbar, weil ihre Form, ihre Flechte und das Cowgirlkostüm unverwechselbar sind.

Die rote Flechte eignet sich besonders gut, um verschiedene Malbewegungen auszuprobieren. Statt die Haare einfach von links nach rechts auszumalen, können die Striche dem Verlauf der einzelnen Wollfäden folgen. Rot, Orange, Rostbraun und ein wenig Dunkelrot erzeugen gemeinsam eine lebendige Oberfläche. Kurze helle Linien lassen einige Stellen glänzen. Für eine Bastelvariante können Erwachsene dünne Stücke roter Wolle vorbereiten, die anschließend vorsichtig auf die gedruckte Flechte geklebt werden. Das gelbe Band an der Spitze lässt sich aus Papier ausschneiden oder mit einem kleinen Stoffrest darstellen.

Eine solche Materialcollage funktioniert am besten auf etwas festerem Papier. Normales Druckerpapier reicht für Buntstifte und Wachsmaler völlig aus, kann sich bei Klebstoff oder Wasserfarbe jedoch schnell wellen. Wer die Jessie Malvorlage bemalen oder bekleben möchte, kann sie auf stärkerem Zeichenpapier ausdrucken. Eine Unterlage schützt den Tisch, und eine kleine Schale für Wollreste, Papierstücke und Stifte verhindert, dass mitten im Basteln alles durcheinandergerät.

Unterhalb der Flechte beginnt Jessies helle Bluse. Die weißen Bereiche müssen nicht vollständig leer bleiben. Ein sehr heller blauer, grauer oder beigefarbener Schatten entlang der Nähte lässt den Stoff plastischer wirken, ohne dass er seine weiße Grundfarbe verliert. An Schultern und Ärmeln erscheinen gelbe Partien, die mit Sonnengelb, Goldgelb oder Ocker gestaltet werden können. Wer mit Filzstiften arbeitet, sollte bei den schmalen Stellen langsam vorgehen und lieber von innen nach außen malen.

Die roten Schnörkel auf der Bluse sind eine kleine Geduldsaufgabe. Sie verlaufen in Bögen und Kurven, die sich gut mit einem angespitzten Buntstift nachzeichnen lassen. Dabei muss nicht jede Linie genau gleich aussehen. Gerade die winzigen Unterschiede zeigen, dass das Bild von Hand gestaltet wurde. Kinder, die gern Muster erfinden, können die vorhandenen Formen am Rand der Bluse fortsetzen. Aus einer einzelnen Kurve wird dann eine Ranke, eine Blüte oder vielleicht eine kleine Reihe aus Sternen.

Auch die großen weißen Knöpfe dürfen verändert werden. Sie können wie glänzende Perlen aussehen, mit bunten Punkten verziert werden oder ein winziges Symbol tragen. Ein Knopf bekommt eine Sonne, der andere einen Hufabdruck. Mit solchen kleinen Ideen entsteht eine persönliche Jessie, die es genau so in keinem Film gibt. Das ist beim Ausmalen ausdrücklich erlaubt, denn die Vorlage soll nicht vorschreiben, welche Farbe an welcher Stelle stehen muss.

Besonders viel Freiheit bieten die Kuhfellmuster an den Beinen. Im bekannten Kostüm bleiben die Grundflächen hell und die unregelmäßigen Flecken werden schwarz ausgemalt. Kinder müssen dabei keine geraden Linien ziehen oder gleiche Formen herstellen. Jeder Fleck darf anders aussehen. Manche sind rund, andere lang gezogen oder gezackt. Für eine fantasievolle Variante werden daraus blaue Wolken, orangefarbene Inseln oder bunte Farbkleckse.

Aus diesen Flächen lässt sich sogar ein kleines Suchspiel machen. Ein Erwachsener nennt nacheinander verschiedene Formen, die in den Flecken versteckt werden sollen. In einem erscheint ein Herz, in einem anderen eine Zahl, ein Stern oder der Anfangsbuchstabe des Kindes. Nach dem Ausmalen darf jemand anderes die versteckten Zeichen suchen. So bleibt das Bild nicht nur eine Malvorlage, sondern wird gleichzeitig zu einem selbst gemachten Rätsel.

In der Mitte trägt Jessie einen braunen Gürtel mit einer auffälligen goldenen Schnalle. Diese kleine Stelle kann zum hellsten Punkt des gesamten Bildes werden. Gelb, Ocker und ein goldfarbener Stift lassen das Metall leuchten. Wer keinen Metallicstift besitzt, lässt einfach einen schmalen weißen Fleck frei. Dieser wirkt wie eine Spiegelung. Der Gürtel selbst kann mit mehreren Brauntönen schattiert werden, wobei dunklere Linien an den Rändern den Eindruck von dickem Leder erzeugen.

An den Füßen warten die Cowboystiefel. In den Filmen passen warme Brauntöne gut zu ihrem klassischen Aussehen, doch auch hier darf die Fantasie übernehmen. Vielleicht benötigt Sheriff Jessie für ihre neue Mission rote Stiefel mit Blitzsymbolen oder silberne Schuhe für einen Ausflug mit Buzz Lightyear. Kinder können zusätzliche Nähte, kleine Sterne oder Namensschilder zeichnen. Auf eine Stiefelspitze kommt ein J, auf die andere ein winziger Sheriffstern.

Jessie übernimmt in Toy Story 5 eine besonders wichtige Rolle in Bonnies Kinderzimmer. Sie ist nun die neue Sheriffin der Spielzeuggruppe und führt ihre Freunde bei einer Aufgabe an, die Bonnie helfen soll, Anschluss zu finden. Als das froschförmige Tablet Lilypad Bonnies Aufmerksamkeit gewinnt und die vertraute Art des Spielens infrage stellt, macht Jessie sich gemeinsam mit Bullseye auf den Weg. Die beiden werden von der übrigen Gruppe getrennt und müssen mit unerwarteter Unterstützung zurückfinden.

Diese bestätigte Handlungsidee liefert viele Anregungen für einen selbst gezeichneten Hintergrund. Auf der linken Seite des Blattes könnte ein klassisches Kinderzimmer entstehen, mit Bauklötzen, Bilderbüchern, einer Holzeisenbahn und einer offenen Spielzeugkiste. Rechts zeichnet das Kind einen großen Bildschirm mit einem kleinen Froschsymbol. Dazwischen steht Jessie mit ihrem Sheriffstern und überlegt, wie alle wieder gemeinsam spielen können. Die Szene muss keinen Moment aus dem Film nachbilden. Sie kann eine völlig neue Geschichte erzählen.

Eine andere Möglichkeit beginnt mit einem Labyrinth. Um Jessie herum werden niedrige Mauern aus Bauklötzen gezeichnet. Ein Weg führt zu Bullseye, ein zweiter zu Buzz und ein dritter zu Bonnie. Sackgassen können mit Kuscheltieren oder umgefallenen Büchern blockiert werden. Anschließend wird der richtige Weg mit einem farbigen Stift markiert. Auf diese Weise verbindet sich das Ausmalbild mit einer kleinen Denkaufgabe, die sich an das Alter des Kindes anpassen lässt.

Bullseye trägt auch in der deutschen offiziellen Beschreibung seinen englischen Namen. Bereits in Toy Story 2 gehört das Pferd zusammen mit Jessie zu den Figuren aus Woodys alter Fernsehwelt. Disney beschreibt die Gruppe dort als Sammlerstücke aus einer früheren Sendung. Für das Bild muss Bullseye nicht vollständig gezeichnet werden. Zwei aufgestellte Ohren hinter einer Kiste, ein langer Pferdekopf oder eine Reihe von Hufspuren reichen aus, damit Kinder erkennen, wer Jessie begleitet.

Wer ein größeres Bild gestalten möchte, kann Bullseye neben die Cowgirlpuppe zeichnen. Der Körper besteht aus einfachen ovalen Formen, die Beine aus länglichen Linien und die Ohren aus zwei schmalen Blättern. Perfekte Proportionen sind nicht nötig. Gerade ein etwas rundes oder besonders kleines Spielzeugpferd kann sehr niedlich aussehen. Hinter den beiden entsteht eine Rennstrecke aus Kissen, Kartons und Büchern.

Jessies Mut und ihre lebhafte Art begleiten sie schon seit Toy Story 2. Ihre frühere Besitzerin gab sie weg, und die Puppe verbrachte viele Jahre in einer dunklen Aufbewahrungsbox. Trotzdem bleibt sie im Herzen ein Spielzeug, das wieder einem Kind Freude bereiten möchte. Diese Vorgeschichte erklärt kindgerecht, warum enge, geschlossene Räume ihr unangenehm sind. Sie zeigt zugleich, dass eine mutige Figur ebenfalls Angst haben kann.

Beim gemeinsamen Malen kann daraus ein behutsames Gespräch entstehen. Ein Kind darf überlegen, welche Farbe sich freundlich und beruhigend anfühlt. Vielleicht ist es Hellblau, Grün oder ein warmes Gelb. Diese Farbe wird anschließend in den Hintergrund gemalt, als Teppich, Lampe oder Kuscheldecke. Es geht nicht darum, Gefühle richtig zu beantworten. Jede Wahl darf anders sein, genau wie jedes Kind andere Dinge angenehm findet.

Jessie gehört außerdem fest zur Freundesgruppe rund um Woody und Buzz Lightyear. Die offizielle Toy Story Seite beschreibt sie als jodelndes Cowgirl, das gemeinsam mit den anderen Spielzeugen alles dafür tut, auf ihr Kind aufzupassen. Woody hat seinen Sheriffstern inzwischen an Jessie weitergegeben. Dieser Wechsel lässt sich direkt in eine Malidee verwandeln: Neben Jessie wird ein besonders großer Stern gezeichnet, in den das Kind seinen eigenen Namen schreibt.

Aus dem Stern kann ein Sheriffausweis werden. Auf ein zweites Blatt zeichnet man eine große Sternform und ergänzt den Namen, ein erfundenes Spielzeugzimmer und eine harmlose Aufgabe. Darauf könnte stehen, dass heute alle Stifte eingesammelt, die Bausteine sortiert oder drei verlorene Kuscheltiere gesucht werden sollen. Nach der Aufgabe erhält der Stern eine bunte Verzierung. So verbindet sich die Figur aus dem Film mit einem kleinen Rollenspiel, ohne dass dafür besonderes Zubehör nötig ist.

Für eine Gruppenaktivität kann jedes Kind einen anderen Auftrag für Jessie erfinden. Ein Bild zeigt eine Suche nach Bullseye, ein anderes eine Rettung aus einem Kissenberg und ein drittes eine Feier im Kinderzimmer. Die fertigen Seiten werden nebeneinandergelegt und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht. Danach erzählt die Gruppe gemeinsam, was zuerst passiert, welches Problem auftaucht und wie die Freunde wieder zusammenfinden.

Kinder, die schon schreiben, können einen Sprechblasenrand neben Jessies Kopf zeichnen. Darin steht ein kurzer Satz wie „Alle Spielsachen zu mir!“ oder „Bullseye, wir reiten los!“ Jüngere Kinder diktieren ihren Satz einer erwachsenen Person oder malen ein kleines Bild in die Sprechblase. Eine Karte bedeutet, dass Jessie einen Weg sucht. Ein Herz zeigt, dass sie an ihre Freunde denkt. Ein Stern kündigt eine neue Sheriffaufgabe an.

Auch ohne zusätzlichen Text kann das Bild eine Geschichte bekommen. Ein roter Pfeil auf dem Boden zeigt die Laufrichtung, verstreute Bauklötze bilden Hindernisse und ein geöffneter Vorhang verrät, woher Licht in das Zimmer fällt. Kinder lernen beim Zeichnen ganz nebenbei, dass eine Figur nicht nur durch Gesicht und Kleidung wirkt. Umgebung, Blickrichtung und kleine Gegenstände erzählen ebenfalls, was gerade geschieht.

Wer mit Wasserfarben malen möchte, beginnt am besten mit dem Hintergrund. Große Flächen wie Teppich oder Wand lassen sich mit einem breiten Pinsel füllen. Nach dem Trocknen folgen Jessie und die kleineren Teile mit einem dünneren Pinsel. Bei Filzstiften ist die umgekehrte Reihenfolge oft angenehmer, weil zuerst die Details ausgemalt und anschließend die freien Flächen ergänzt werden können. Buntstifte eignen sich für beide Vorgehensweisen.

Mit Wachsmalern lassen sich versteckte Muster herstellen. Zuerst werden weiße Sterne, Linien oder Punkte auf den Hut gezeichnet. Danach wird die Fläche vorsichtig mit roter Wasserfarbe übermalt. Die Wachsschicht nimmt die Farbe nicht an, sodass die Motive sichtbar werden. Dieser kleine Überraschungseffekt passt gut zu Kindern, die gern experimentieren. Eine erwachsene Person sollte lediglich darauf achten, dass nicht zu viel Wasser auf dem Papier landet.

Eine zweite Kopie der Jessie Malvorlage kann als Farbexperiment dienen. Auf dem ersten Blatt trägt sie ihre vertrauten Farben. Auf dem zweiten dürfen nur drei ausgewählte Stifte verwendet werden. Rot, Blau und Gelb ergeben ein kräftiges Bild, während Grün, Lila und Orange ungewöhnlicher wirken. Die Begrenzung auf drei Farben hilft Kindern dabei, Kombinationen bewusst auszuwählen, ohne dass eine Wahl richtig oder falsch wäre.

Noch spannender wird es, wenn zwei Personen dieselbe Malvorlage erhalten und einander nicht zeigen, welche Farben sie benutzen. Erst nach dem Ausmalen werden beide Bilder aufgedeckt. Statt einen Gewinner zu bestimmen, sucht man gemeinsam die auffälligsten Unterschiede. Vielleicht sind die Hüte völlig verschieden, während beide zufällig dieselbe Farbe für die Stiefel gewählt haben. Solche Vergleiche zeigen, wie viele Ergebnisse aus denselben Linien entstehen können.

Das fertige Jessie Ausmalbild lässt sich ausschneiden und auf Pappe kleben. Ein kleiner gefalteter Papierstreifen auf der Rückseite sorgt dafür, dass die Figur stehen kann. Mit weiteren ausgedruckten Figuren entsteht ein kleines Toy Story Theater. Eine Schuhschachtel wird zum Kinderzimmer, Bauklötze dienen als Möbel und ein Stück Stoff wird zum Teppich. Jessie kann ihre Freunde versammeln, Bullseye suchen oder eine eigene Mission starten.

Für ein selbst gemachtes Bilderbuch werden mehrere Blätter in der Mitte gefaltet und zusammengeheftet. Auf der ersten Seite steht der Titel, danach folgen das Jessie Bild und weitere Szenen. Ein Kind malt, ein anderes diktiert die Geschichte, und eine erwachsene Person schreibt die Sätze darunter. Das Buch muss nicht lang werden. Schon drei Bilder reichen für einen Anfang, ein kleines Hindernis und eine fröhliche Rückkehr ins Spielzeugzimmer.

Nach dem Ausdrucken entscheidet jedes Kind selbst, wie umfangreich die Beschäftigung werden soll. Das Bild kann in einer ruhigen halben Stunde mit Buntstiften ausgemalt werden. Es kann aber ebenso über mehrere Tage wachsen, wenn Wolle, Papier, ein Hintergrund und eine eigene Geschichte hinzukommen. Jessies Kleidung liefert dafür viele Ausgangspunkte, ohne dass das Blatt überladen wirkt.

Vielleicht folgt sie am Ende den Hufspuren hinter die Spielzeugkiste. Vielleicht entdeckt sie dort Bullseye, eine verlorene Sheriffmarke oder eine Nachricht von Bonnie. Der rote Hut, die verzierte Bluse und die Kuhfellmuster sind bereits auf der Vorlage zu sehen. Was Jessie sucht, wohin sie reitet und welche Farben ihre neue Aufgabe bekommt, entsteht erst auf dem Maltisch.