
Ratsch, der Reißverschluss klemmt. In Mikels Tasche liegen Hefte für die Universität, ein Mäppchen, das Fußballtrikot und zwei riesige Schuhe in Größe 47. Kein Wunder, dass sie kaum zugeht. Während andere Profis nach dem Training nur an das nächste Spiel dachten, musste Mikel Oyarzabal manchmal noch lernen, Aufgaben erledigen und sich auf Prüfungen vorbereiten. Genau diese ungewöhnliche Mischung macht das Mikel Oyarzabal Ausmalbild zur Fußball WM 2026 so spannend. Hier trifft ein kluger Fußballer auf Stifte, Farben und jede Menge Platz für eigene Ideen.
Bevor die Kinder mit dem Ausmalen beginnen, können sie sich überlegen, was wohl alles in Mikels Tasche steckt. Vielleicht befindet sich zwischen den Fußballschuhen ein Notizbuch mit geheimen Spielzügen. Auf einer Seite sind Pfeile, Kreise und kleine Tore eingezeichnet, auf der nächsten wartet eine Aufgabe aus dem Studium. Wer das Bild ausdruckt, kann neben Oyarzabal eine solche Tasche zeichnen und sie mit lustigen Dingen füllen. Ein Lineal könnte zur Seitenlinie werden, ein Radiergummi zum Miniaturball und ein Taschenrechner zeigt vielleicht den Spielstand an.
Mikel Oyarzabal schloss tatsächlich ein Studium im Bereich Unternehmensführung ab, obwohl sein Alltag schon mit Training, Reisen und Fußballspielen gut gefüllt war. Das klingt ein bisschen so, als würde jemand am Nachmittag vor einem riesigen Publikum ein wichtiges Tor schießen und am nächsten Morgen wieder ganz normal im Unterricht sitzen. Für Kinder ist das eine schöne Erinnerung daran, dass Sport und Lernen wunderbar zusammenpassen. Ein Fußballer braucht nicht nur schnelle Beine. Er muss auch aufmerksam sein, Entscheidungen treffen und erkennen, was auf dem Spielfeld gleich passieren könnte.
Genau darin ist Oyarzabal besonders gut. Er gehört nicht zu den Spielern, die bei jeder Aktion einfach losrasen. Oft wird er langsamer, schaut sich um und wartet auf den passenden Moment. Ein Verteidiger glaubt vielleicht, Mikel würde nach außen laufen, doch plötzlich spielt er den Ball durch eine kleine Lücke in die Mitte. Ein anderer Gegner rechnet mit einem Pass, aber Mikel dreht sich und zieht selbst zum Tor. Es wirkt, als würde er auf dem Rasen ein Rätsel lösen, während alle anderen noch nach dem ersten Hinweis suchen.
Diese Spielweise lässt sich rund um das Ausmalbild herrlich weiterzeichnen. Kinder können verschiedene Laufwege auf das Spielfeld malen, kleine Fußspuren ergänzen oder mit Pfeilen zeigen, wohin der Ball fliegen soll. Vielleicht führt ein Weg direkt zum Tor, während ein anderer in einer Sackgasse aus drei verwirrten Verteidigern endet. Wer mag, zeichnet einen Mitspieler, der hinter dem Rücken seines Gegners frei steht. So wird aus einem einzelnen Fußballmotiv eine ganze Szene, in der jedes Kind selbst Trainer, Kommentator und Künstler sein darf.
Besonders lustig sind Mikels ungewöhnlich große Füße. Er trägt Schuhe in Größe 47, obwohl er für einen Fußballprofi nicht außergewöhnlich groß ist. Auf dem Bild dürfen die Schuhe deshalb ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen. Sie können rot, silbern, dunkelblau oder knallgrün ausgemalt werden. Vielleicht erhalten sie kleine Sterne, Flammen oder Blitze. Ein Kind könnte sogar Raketen an die Fersen zeichnen und behaupten, dass Oyarzabal damit jeden Ball bis zur anderen Seite des Stadions schießen kann.
Die großen Schuhe passen gut zu seiner ruhigen Art am Ball. Oyarzabal muss nicht immer mit voller Kraft schießen. Oft genügt ihm ein sauberer Kontakt, damit der Ball genau in die gewünschte Ecke rollt. Besonders bei Elfmetern zeigt sich seine Geduld. Er beobachtet den Torwart, beginnt seinen Anlauf und wartet einen winzigen Augenblick. Sobald der Torwart sich für eine Seite entscheidet, schiebt Mikel den Ball häufig in die andere Richtung.
Für Kinder kann daraus eine kleine Fußballgeschichte entstehen. Der Torwart steht auf der Linie und macht sich so breit wie möglich. Auf den Tribünen halten die Fans den Atem an. Manche schauen durch die Finger, andere drücken ihre Schals ganz fest. Mikel läuft an, der Torwart springt nach links und der Ball rollt nach rechts ins Netz. Wer das Bild ausmalt, entscheidet selbst, wie diese Szene aussieht. Der Torwart könnte riesige Handschuhe tragen, das Tor könnte mit bunten Netzen geschmückt sein und der Ball hinterlässt vielleicht eine leuchtende Spur.
Ein berühmter Treffer von Oyarzabal fiel in der 86. Minute eines großen Endspiels zwischen Spanien und England. Er war zunächst nur Ersatzspieler und beobachtete die Partie von der Bank. Später wurde er eingewechselt. Kurz vor dem Ende lief er genau in den freien Raum, erreichte eine Hereingabe und erzielte das entscheidende Tor für Spanien. Er brauchte dafür keinen endlosen Dribbellauf und keine verrückte Kunstnummer. Sein größter Trick bestand darin, im richtigen Augenblick am richtigen Ort zu sein.
Die Zahl 86 kann sich als kleines Geheimnis im Bild verstecken. Vielleicht steht sie auf einer Anzeigetafel, auf dem T Shirt eines Fans oder ganz klein auf einem Fußball. Nach dem Ausmalen dürfen Eltern, Geschwister oder Freunde danach suchen. Kinder können die Zahl auch in einem Muster verstecken, etwa zwischen Sternen, Punkten und Miniaturbällen. Das macht das Mikel Oyarzabal Ausmalbild zu einer Mischung aus Malspaß und Suchspiel.
Rund um den entscheidenden Treffer darf eine riesige Feier entstehen. Konfetti fliegt durch die Luft, Mitspieler rennen auf Mikel zu und auf den Rängen hüpfen die Fans durcheinander. Manche Kinder möchten das spanische Trikot in seinen bekannten Farben gestalten. Andere erfinden eine völlig neue Mannschaft. Vielleicht spielt Oyarzabal plötzlich für die Donnerdrachen, die Weltraumtiger oder den Fußballclub der fliegenden Pinguine. Auf einem Ausmalbild ist das erlaubt, denn hier bestimmt die Fantasie das Mannschaftsdesign.
Das Trikot kann Punkte, Wellen, Sterne oder kleine Blitze erhalten. Auf der Hose darf ein selbst erfundenes Wappen erscheinen. Wer gern zeichnet, ergänzt eine Rückennummer oder einen Namen. Mikel trägt bei Real Sociedad die Nummer 10, eine Zahl, die im Fußball häufig mit besonders kreativen Spielern verbunden wird. Kinder können die 10 groß hinter ihm platzieren und mit Mustern füllen. Daneben dürfen sie ihre eigene Lieblingsnummer schreiben und ein persönliches Trikot gestalten.
Die Nummer 10 erhielt Oyarzabal nach der Karriere von Xabi Prieto, einem langjährigen und sehr beliebten Spieler von Real Sociedad. Für Mikel war das Trikot deshalb etwas Besonderes. Er behandelte die Nummer nicht wie einen glänzenden Preis, mit dem man angeben muss. Er sah sie eher als Aufgabe. Auf dem Platz wollte er Verantwortung übernehmen, seinen Mitspielern helfen und den Fans zeigen, dass er die Geschichte des Vereins respektiert.
Obwohl andere bekannte Vereine an ihm interessiert waren, blieb Oyarzabal Real Sociedad lange treu. Ein Wechsel hätte ihm vielleicht mehr Aufmerksamkeit und noch mehr Geld gebracht. Trotzdem war ihm sein Verein wichtig. Er kannte die Menschen, die Umgebung und die Fans. Für Kinder lässt sich das leicht mit der eigenen Schulmannschaft oder der Gruppe auf dem Bolzplatz vergleichen. Manchmal ist das schönste Team nicht das mit dem größten Stadion, sondern das, in dem die eigenen Freunde spielen.
Mikel stammt aus Eibar im Baskenland. Dort blieb er mit seinen Freunden aus der Kindheit verbunden, auch nachdem er ein berühmter Fußballer geworden war. Wenn er frei hatte, konnte er zurückkehren und Zeit mit den Menschen verbringen, die ihn schon kannten, bevor Kameras und Fans auf ihn warteten. Diese Freunde mussten ihn nicht wie einen Star behandeln. Für sie war er weiterhin Mikel, mit dem man reden, lachen und vielleicht eine spontane Partie spielen konnte.
Kinder können diese Idee auf dem Bild weiterführen und Oyarzabal auf einen kleinen Platz im Wohnviertel versetzen. Zwei Jacken liegen als Torpfosten auf dem Boden. Neben der Mauer stehen Fahrräder und Roller. Ein Rucksack dient als Seitenmarkierung, während ein Hund versucht, den Ball zu schnappen. Auf einer Bank wartet eine Brotdose für die Pause. Statt eines riesigen Stadions entsteht eine vertraute Szene, die an Fußball nach der Schule erinnert.
Dabei darf natürlich gestritten werden, ob der Ball wirklich im Tor war. Ein Kind zeigt auf die gedachte Linie, ein anderes ruft, dass der Treffer niemals zählt. Jemand übernimmt den Schiedsrichter, obwohl niemand ihn gewählt hat. Solche Kleinigkeiten machen eine Zeichnung lebendig. Das eigentliche Motiv bleibt Mikel Oyarzabal, doch rundherum wächst eine Geschichte, die in keiner echten Fußballübertragung zu sehen ist.
Mit Real Sociedad erlebte Oyarzabal einen besonders wichtigen Erfolg im spanischen Pokal. Das Endspiel gegen Athletic Bilbao musste lange verschoben werden. Dadurch warteten die Fans viele Monate auf das große Duell. Als die Partie endlich stattfand, trat Mikel zu einem entscheidenden Elfmeter an. Er blieb ruhig, traf und half seiner Mannschaft dabei, den Pokal zu gewinnen. Für die Anhänger des Vereins war dieser Moment etwas ganz Besonderes.
Diese Pokalfeier kann auf dem Ausmalbild ganz neu erfunden werden. Kinder dürfen einen goldenen Becher zeichnen, aber er muss nicht wie ein echter Pokal aussehen. Er könnte die Form eines riesigen Fußballschuhs haben oder oben einen kleinen Ball tragen. Vielleicht ist er mit Süßigkeiten gefüllt, die später an die Mannschaft verteilt werden. Um den Pokal herum können Fahnen, Schals und Konfetti gemalt werden. Mit Buntstiften entsteht ein feineres Bild, während Filzstifte kräftige Flächen schaffen. Wasserfarben sorgen für einen ganz anderen Eindruck.
Nicht jede Zeit in Oyarzabals Laufbahn war fröhlich. Im Jahr 2022 verletzte er sich schwer am Knie und musste viele Monate auf Fußball verzichten. Dadurch verpasste er auch die Weltmeisterschaft in Katar. Für einen Spieler, der seinem Land helfen möchte, ist das besonders hart. Mikel konnte nicht einfach aufstehen und am nächsten Tag weiterspielen. Er musste warten, trainieren und seinem Körper Zeit geben.
Kinder kennen solche Momente aus ihrem eigenen Alltag. Vielleicht fällt ein Ausflug wegen Regen aus, ein Spielzeug geht kaputt oder ein gemaltes Bild sieht zunächst anders aus als geplant. Beim Ausmalen rutscht der Stift manchmal über die Linie. Eine Farbe wird zu dunkel oder ein Fleck landet an der falschen Stelle. Das muss nicht das Ende des Bildes sein. Aus dem Fleck kann ein Schatten, ein Ball, ein Stück Rasen oder ein kleines Vereinszeichen werden.
Oyarzabal gab nach seiner Verletzung ebenfalls nicht auf. Er arbeitete an seiner Rückkehr, beschäftigte sich mit Fußball und kam wieder auf das Spielfeld. Später erzielte er den entscheidenden Treffer in einem großen Endspiel für Spanien. Seine Geschichte zeigt Kindern auf eine angenehme Weise, dass nach einer schwierigen Pause wieder ein besonderer Moment kommen kann. Das Bild erzählt davon, ohne wie eine Schulstunde zu wirken, denn die Botschaft steckt zwischen Fußballschuhen, Toren und bunten Tribünen.
Das Mikel Oyarzabal Ausmalbild zur Fußball WM 2026 eignet sich gut für einen ruhigen Nachmittag, eine Fußballfeier, den Unterricht oder einen Regentag. Eltern können die Vorlage ausdrucken und Stifte, Wachsmaler oder Wasserfarben bereitlegen. Jüngere Kinder füllen die größeren Bereiche aus. Ältere Kinder ergänzen Muster, Schatten, Zuschauer und kleine Einzelheiten. Auch Erwachsene dürfen mitmachen und vielleicht das Stadion oder die Anzeigetafel gestalten.
Nach dem Ausmalen kann das Motiv Teil einer selbst gemachten Fußballsammlung werden. Mit Hilfe eines Erwachsenen lässt es sich ausschneiden und auf festes Papier kleben. Daneben können der Name, das Land und die Rückennummer notiert werden. Kinder dürfen auch eigene Fähigkeiten erfinden. Oyarzabal könnte den Spezialschuss Riesenschuh 47 besitzen, mit dem Blickelfmeter jeden Torwart austricksen oder mit dem Geheimweg einen Pass durch vier Verteidiger spielen.
Mehrere ausgemalte Fußballspieler ergeben eine ganze Mannschaft. Jedes Kind kann Werte für Schuss, Pass, Übersicht und Teamgeist vergeben. Anschließend werden Begegnungen erfunden und Ergebnisse aufgeschrieben. Mit einem Würfel lässt sich entscheiden, welche Mannschaft ein Tor erzielt. Auf diese Weise verwandelt sich das Ausmalen in ein eigenes kleines Turnier rund um die Fußballweltmeisterschaft 2026.
Der freie Platz im Hintergrund lädt zum Weiterzeichnen ein. Dort kann ein Maskottchen stehen, ein Fotograf knien oder ein Schiedsrichter mit einer komischen Mütze herumlaufen. Die Tribüne darf mit Kindern, Robotern, Dinosauriern oder Tieren gefüllt werden. Vielleicht trägt ein Elefant einen Fanschal, während ein Papagei den Spielstand ruft. Der Ball kann ganz klassisch aussehen oder wie ein kleiner Planet gestaltet werden.
Mikel Oyarzabal betritt die Vorlage als echter spanischer Fußballer, doch seine Umgebung entsteht erst durch die Kinder. Auf einem Bild spielt er in einem großen Stadion, auf dem nächsten auf dem Mond. Mal trägt er ein realistisches Trikot, mal leuchten seine Schuhe wie zwei Raketen. Die versteckte 86 erinnert an seinen berühmten Treffer, die Nummer 10 an seine Rolle bei Real Sociedad und die riesigen Schuhe an eine der lustigsten Besonderheiten des Spielers.
Wer die Vorlage ausdruckt, kann sie mehrfach verwenden und jedes Mal eine andere Geschichte malen. Eine Version zeigt vielleicht einen spannenden Elfmeter. Eine andere verwandelt den Platz in ein Fußballlabyrinth. Auf dem dritten Bild trifft Oyarzabal seine Freunde aus Eibar zu einer Partie nach der Schule. So bleibt das Motiv nicht einfach eine schwarzweiße Zeichnung. Es wird zu einem kleinen Fußballabenteuer, das bei jedem Ausmalen, Malen und Weiterzeichnen ganz neu beginnt.

Mit gerade einmal fünf Jahren verwandelte Gustavo den einfachen Wunsch, Ausmalbilder zu drucken, in eine Idee, die heute Kinder in mehr als 150 Ländern begeistert.
So entstand Imprimivel.com – ein Projekt, das er gemeinsam mit seinem Vater, Jean Bernardo, ins Leben rief, um Farbe, Fantasie und Freude in 10 Sprachen zu verbreiten und damit ein potenzielles Publikum von über 800 Millionen Kindern weltweit zu erreichen.
Heute hilft Gustavo dabei, die Inhalte auszuwählen, indem er mit Begeisterung Themen und Figuren aussucht, die anderen Kindern ein Lächeln schenken, während sein Vater als redaktionelle Unterstützung die Ideen des kleinen Entdeckers in die Realität umsetzt.
