Woody

23. Juli 2026

Woody zeigt auf diesem Ausmalbild seine deutlich sichtbare Frisur und seine typische Cowboykleidung

Moment mal, seit wann hat Woody denn so wenig Haare?

Auf diesem Ausmalbild ist sein Kopf ganz zu sehen, und plötzlich fällt etwas auf, das sonst leicht untergeht. Die Stirn wirkt größer, der Haaransatz sitzt ziemlich weit oben und an den Seiten scheinen nur noch wenige Strähnen übrig zu sein. Wird der Cowboy aus Toy Story 5 etwa langsam kahl, oder sieht es nur so aus, weil man seinen Kopf diesmal besonders deutlich erkennt? Eine offizielle Geschichte über Woodys Haarausfall gibt es nicht. Die kleine Glatzenfrage entsteht allein beim Betrachten dieser Zeichnung und macht das Ausmalen gleich ein bisschen lustiger.

Bevor die Stifte an Hemd, Weste und Jeans wandern, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Haare. Wo beginnt der Haaransatz? Wie breit ist die Stirn? Sind tatsächlich weniger Strähnen zu sehen, oder wurde das Haar einfach anders gezeichnet? Kinder können erst beobachten und dann selbst entscheiden, wie ihr Woody aussehen soll. Manche folgen genau den vorhandenen Linien, andere zeichnen zusätzliche Haare dazu, geben ihm einen Pony oder lassen den Sheriff fast vollständig kahl.

Das Bild lässt sich ausdrucken und zu Hause, in der Schule oder bei einem Toy-Story-Nachmittag ausmalen. Eine zweite Kopie macht aus der Haarfrage ein kleines Vergleichsspiel. Auf dem ersten Blatt bleibt Woody so, wie er in der Vorlage aussieht. Auf dem zweiten bekommt er eine volle Mähne, graue Strähnen, Locken oder nur ein einziges Haar mitten auf dem Kopf. Werden beide Bilder nebeneinandergelegt, zeigt sich schnell, wie stark eine kleine Veränderung das ganze Gesicht beeinflusst.

Für das Haar eignet sich zunächst ein helles Braun. Mit einem dunkleren Buntstift können anschließend einige kurze, gebogene Linien ergänzt werden. Niemand muss jedes einzelne Haar zeichnen. Schon wenige Striche an den Rändern lassen die Frisur voller wirken. Wer die Glatzenidee betonen möchte, lässt etwas mehr Fläche frei und färbt die Stirn bis zum Haaransatz in einem passenden Hautton. So entsteht eine Version, bei der Woody tatsächlich ein wenig kahler aussieht.

Natürlich darf es auch völlig verrückt werden. Vielleicht trägt Woody plötzlich eine dicke Tolle, lange Koteletten, kleine Locken oder einen kurzen Bürstenschnitt. Einige Kinder werden ihm silberne Haare geben, als hätte er nach all den Rettungsaktionen mit Buzz Lightyear ein paar graue Strähnen bekommen. Andere zeichnen ihm einen winzigen Wirbel oben auf den Kopf. Diese Frisuren gehören nur zur Malidee und sind keine neue offizielle Gestaltung der Figur.

Dass der Kopf so frei zu sehen ist, lenkt den Blick außerdem auf andere Merkmale. Die Form der Ohren, die Augenbrauen, die Stirnkurve und die Richtung der Haare lassen sich leichter vergleichen. Eltern oder Lehrkräfte können fragen, was den Kindern als Erstes auffällt. Nicht alle werden die Haare nennen. Manche achten vielleicht auf Woodys Lächeln, seine Nase oder den Abstand zwischen Augenbrauen und Haaransatz.

Woody gehört seit dem ersten Toy-Story-Film zu den bekanntesten Figuren von Disney und Pixar. Der Cowboy mit der Zugschnur war Andys Lieblingsspielzeug und versuchte lange Zeit, die anderen Spielsachen zusammenzuhalten. Seine Freundschaft mit Buzz Lightyear begann alles andere als ruhig. Aus Eifersucht, Streit und Missverständnissen entwickelte sich jedoch eine enge Verbindung, auf die sich beide in schwierigen Situationen verlassen können.

Toy Story 5 bringt Woody erneut mit seinen alten Freunden zusammen. Buzz, Woody, Jessie und die übrigen Spielsachen müssen sich einer neuen Herausforderung im Kinderzimmer stellen, bei der klassisches Spielzeug auf moderne Technik trifft. Die deutsche Disney-Seite beschreibt genau diesen Gegensatz als zentrales Thema des Films.

Im Mittelpunkt dieser Veränderung steht Lilypad, ein neues Tablet in Froschform. Sie unterscheidet sich deutlich von Figuren mit Stoff, Nähten, Gelenken und kleinen Zubehörteilen. Ihr glatter Bildschirm, ihre digitalen Funktionen und ihre Ideen darüber, was für Bonnie gut sein könnte, bringen eine völlig andere Art von Gegenstand ins Spielzimmer. Die offizielle Pixar-Beschreibung bestätigt Lilypad als neues Tablet-Gerät, das Woodys, Buzz’ und Jessies Aufgabe als Spielzeuge infrage stellt.

Dieser Gegensatz passt gut zu einer Malaufgabe. Rund um Woody kann ein Kinderzimmer entstehen, in dem auf einer Seite Bauklötze, Kuscheltiere, Puzzles, Spielautos und Kartons liegen. Auf der anderen Seite lässt sich Lilypad mit einem grünen Froschkörper, großen Augen und einem Bildschirm in der Mitte zeichnen. Das muss keine Szene aus dem Film sein. Es ist ein selbst erfundener Raum, in dem Spielzeug und Technik versuchen, miteinander klarzukommen.

Die Haarfrage kann direkt in dieses Bild eingebaut werden. Lilypad könnte ein Foto von Woodys neuer Frisur machen. Buzz könnte überlegen, ob Space Ranger ebenfalls Haare verlieren. Jessie hält vielleicht einen winzigen Kamm, während Woody verwundert in die Runde schaut. Solche Szenen sind frei erfunden und gehören nur zum Ausmalbild. Sie sollen nicht so wirken, als würden sie tatsächlich im Film vorkommen.

Auch eine Sprechblase macht die Zeichnung lebendiger. Woody könnte sagen: „Hat jemand meinen Kamm gesehen?“ oder „Buzz, hör auf, auf meine Stirn zu starren!“ Eine freundlichere Variante wäre: „Ein Sheriff sieht mit jeder Frisur gut aus.“ Kinder können natürlich auch einen ganz eigenen Satz schreiben. In einer Schulklasse entstehen dadurch viele verschiedene Geschichten, obwohl alle mit derselben Vorlage begonnen haben.

Nach dem Haar wartet Woodys Hemd mit einem völlig anderen Malproblem. Das gelbe Gewebe trägt ein Karomuster aus Linien, die sich kreuzen. Jüngere Kinder dürfen die Fläche einfach ausmalen und später einige Linien neu einzeichnen. Wer gern sorgfältig arbeitet, kann versuchen, jedes Kreuz sichtbar zu lassen und sich langsam durch Ärmel, Schulterbereiche und kleine Zwischenräume zu bewegen.

Für Kinder um sechs Jahre sind große Flächen meist angenehmer. Hemd, Hose, Weste und Stiefel können mit Wachsmalstiften ausgemalt werden, ohne dass jede Linie genau getroffen werden muss. Wenn ein Teil des Karomusters unter der Farbe verschwindet, ist das kein Fehler. Die Aufgabe kann sich darauf konzentrieren, Kleidungsstücke zu erkennen, Farben auszuwählen und sicher über das Papier zu malen.

Neun- oder zehnjährige Kinder können dieselbe Vorlage deutlich genauer bearbeiten. Sie können zwei Brauntöne im Haar verwenden, das Karomuster erhalten, die Spitzen des Sheriffsterns sauber umranden und Gürtel sowie Holster voneinander absetzen. Gerade der Haaransatz lädt dazu ein, verschiedene Lösungen zu vergleichen. Sieht Woody nach dem Ausmalen noch kahler aus, oder haben dunkle Schattierungen seine Frisur voller gemacht?

Die Kuhflecken auf seiner Weste bieten nach den geraden Hemdlinien eine entspannte Abwechslung. Kein Fleck muss dem anderen gleichen. Einige können rund, andere länglich und wieder andere ganz unregelmäßig sein. Schwarz und Weiß erinnern an Woodys bekannte Kleidung. Auf einer zweiten Kopie dürfen die Flecken grün, blau, orange oder violett werden.

Auch das Halstuch, die Jeans, der Gürtel und das Sheriffabzeichen bringen unterschiedliche Farbflächen ins Bild. Für eine vertraute Gestaltung passt Rot zum Halstuch und Blau zur Jeans. Gürtel, Holster und Stiefel können verschiedene Brauntöne bekommen. Stern und Gürtelschnalle lassen sich gelb, goldfarben oder silbern ausmalen. Diese Farbvorschläge sind eine Orientierung und keine Pflicht.

Ein komplett neues Cowboy-Outfit kann ebenfalls Spaß machen. Vielleicht trägt Woody bei einer erfundenen Rettungsmission ein violettes Hemd mit grünen Karos, eine Weste mit roten Flecken und einen blauen Sheriffstern. Kinder können der Mission einen Namen geben und ein kleines Symbol auf den Gürtel zeichnen. Das neue Kostüm gehört zur eigenen Geschichte und nicht zur offiziellen Handlung von Toy Story 5.

Die Frage „Wird Woody kahl?“ eignet sich außerdem für eine kleine Abstimmung im Unterricht. Nach dem Ausmalen entscheidet jedes Kind, ob Woody tatsächlich weniger Haare hat oder ob man seine Stirn diesmal nur besser sieht. Anschließend zeigt es auf eine Stelle im Bild, die zur eigenen Meinung passt. Es gibt keine vorgeschriebene Antwort, denn die Aufgabe lebt davon, genau hinzuschauen und die Beobachtung zu erklären.

Auf einem zusätzlichen Blatt können drei kleine Woody-Köpfe gezeichnet werden. Der erste behält den Haaransatz der Vorlage. Der zweite bekommt besonders viele Haare. Der dritte zeigt einen fast kahlen Sheriff. Beim Vergleich fällt auf, wie stark eine einzige Form das Gesicht verändern kann, obwohl Augen, Nase und Mund gleich bleiben.

Ein weiteres Spiel könnte „Woodys neue Frisur“ heißen. Jedes Kind zeichnet einen anderen Look und überlegt, wofür Woody ihn braucht. Locken könnten zu einer Feier in Bonnies Zimmer passen. Ein kurzer Schnitt wäre vielleicht praktisch bei einer Rettungsmission. Eine riesige Tolle könnte Buzz beeindrucken oder Lilypad zum Lachen bringen. Die Begründung lässt sich in einem Satz unter das Bild schreiben.

Wichtig ist, dass der Witz freundlich bleibt. Die Zeichnung soll sich nicht über Menschen mit wenig Haaren lustig machen. Es geht darum, eine ungewöhnliche Stelle zu entdecken und daraus eine Mal- und Zeichenidee zu entwickeln. Woody bleibt derselbe treue Cowboy, egal ob er viele Haare, wenige Strähnen oder eine völlig kahle Stirn bekommt.

Toy Story 5 enthält noch ein weiteres Motiv, das sich gut für den Hintergrund eignet. In der offiziellen Pixar-Beschreibung tauchen fünfzig Hi-Tech-Edition-Figuren von Buzz Lightyear auf. Sie stecken im Space-Ranger-Modus fest und versuchen, zum Star Command zurückzukehren. Gerade weil sie sich wie echte Space Ranger verhalten und ihre Lage als Spielzeuge nicht richtig verstehen, entsteht die komische Situation.

Für das Ausmalbild müssen keine fünfzig Buzz-Figuren gezeichnet werden. Zwei oder drei kleine Figuren reichen aus. Eine schaut zum Himmel, eine zeigt in die falsche Richtung und eine betrachtet Woodys Haaransatz. Unterschiedliche Posen und Knopffarben machen daraus ein kleines Suchspiel.

Lilypad kann in einer anderen Ecke eine Nachricht auf ihrem Bildschirm zeigen. Ein Froschsymbol, eine Karte, ein Lied oder eine Nachricht an Bonnie passen gut dazu. Große runde Augen und ein grüner Körper helfen dabei, sie von einem gewöhnlichen rechteckigen Tablet zu unterscheiden.

Die Begegnung zwischen Woody und Lilypad bietet Gesprächsstoff, ohne daraus einen Streit zwischen gutem Spielzeug und schlechter Technik zu machen. Eine spannendere Frage lautet: „Was könnte Woody Lilypad beibringen, und was könnte Lilypad Woody zeigen?“ Woody kennt Fantasiespiele mit Kartons, Figuren und Bausteinen. Lilypad könnte Musik, Bilder oder Informationen für eine gemeinsame Mission finden.

Die Antworten können direkt in den Hintergrund gezeichnet werden. Woody baut vielleicht eine Westernstadt aus Schachteln, während Lilypad ein Wüstenbild auf dem Bildschirm zeigt. Buzz benutzt die Anzeige als Karte, und Jessie bereitet ein Spiel vor. Alles entsteht aus der Fantasie des Kindes und muss keine Szene aus dem Film wiedergeben.

Unter Woodys rechtem Stiefel befindet sich ein weiteres bekanntes Detail: der Name „ANDY“. Wenn die Sohle in der Vorlage zu sehen ist, können Kinder die Buchstaben suchen und vorsichtig darum herum ausmalen. Ist sie nicht sichtbar, lässt sich ein einzelner Stiefel in eine Ecke zeichnen.

Wer „ANDY“ schreibt, erinnert an Woodys früheren Besitzer. Der eigene Name macht daraus eine erfundene Geschichte, in der Woody in einem neuen Kinderzimmer landet. Ein dritter Name kann zu einer neuen Figur gehören, deren Geschichte das Kind selbst erzählt.

Zum Ausmalen reichen normales Druckerpapier, Buntstifte und Wachsmalstifte. Filzstifte eignen sich für kräftige Akzente am Halstuch, Stern oder Haar. Ein zusätzliches Blatt unter der Vorlage schützt den Tisch, falls Farbe durch das Papier drückt.

Ein Spitzer hilft bei den feinen Karolinien, den Sternspitzen, einzelnen Haarsträhnen und Buchstaben auf der Stiefelsohle. Große Flächen brauchen keine besonders feine Spitze. Dort sind Wachsmalstifte oft bequemer. Der Wechsel zwischen verschiedenen Stiften verhindert, dass sich die Aufgabe immer gleich anfühlt.

Kurz bevor das Bild fertig ist, lohnt sich ein letzter Blick auf Woodys Kopf. Vielleicht wirken die Haare nach mehreren Brauntönen plötzlich viel dichter. Vielleicht hat das Kind die Stirn absichtlich vergrößert oder eine neue Frisur ergänzt. Die Antwort auf die erste Frage kann sich beim Ausmalen vollkommen verändert haben.

Gerade deshalb ist diese Woody-Malvorlage ungewöhnlich. Das karierte Hemd, die Kuhflecken und der Sheriffstern sind vertraut, doch der gut sichtbare Haaransatz lädt zum Beobachten, Diskutieren und Weiterzeichnen ein. Ein Kind lässt Woody unverändert, ein anderes schenkt ihm eine riesige Tolle und ein drittes entscheidet, dass ein Sheriff auch mit Glatze bestens auf eine Mission gehen kann.

Zum Schluss fehlen nur noch drei Entscheidungen: Welche Frisur bleibt auf dem Bild, welcher Name kommt unter den Stiefel und was sagt Woody in seiner Sprechblase? Die Vorlage lässt sich ausdrucken und ausmalen, doch die Geschichte rund um den Cowboy gehört allein dem Kind mit dem Stift in der Hand.