
Ein ruhiger Nachmittag, ein Tisch voller Buntstifte und eine frisch ausgedruckte Seite, die nur darauf wartet, mit Farben gefüllt zu werden. Genau in der Mitte des Blattes steht eine kleine Schafsdame mit runder Brille, lockiger Wolle und einem Blick, der wirkt, als würde sie gerade über etwas Wichtiges nachdenken. Wer den Film Zoomania kennt, erkennt sie sofort. Das ist Bellwether, eine Figur, die zunächst freundlich und organisiert wirkt, aber in der Geschichte eine ziemlich spannende Rolle spielt.
Viele Kinder schauen sich das Bild erst einmal genau an, bevor sie anfangen zu malen. Die Brille fällt sofort auf, genauso wie die weiche Wolle auf ihrem Kopf. Es sieht fast so aus, als würde Bellwether gleich anfangen zu sprechen oder eine neue Idee aushecken.
Im Film arbeitet Bellwether im Rathaus der großen Tierstadt. Dort hilft sie bei vielen Aufgaben rund um das Stadtleben von Zoomania. Sie ist oft mit Papieren beschäftigt, organisiert Termine und scheint immer etwas zu tun zu haben. Viele Figuren nehmen sie zuerst gar nicht so richtig wahr, weil sie so ruhig und höflich wirkt.
Gerade deshalb macht es Kindern besonders Spaß, diese Figur auszumalen. Sobald die Seite gedruckt ist, beginnt die Fantasie zu arbeiten. Vielleicht steht Bellwether gerade im Rathaus und bereitet eine wichtige Besprechung vor. Vielleicht läuft sie durch die Straßen von Zoomania und beobachtet das bunte Treiben der Stadt.
Wenn die ersten Farben auf dem Papier erscheinen, verändert sich das Bild langsam. Die Wolle kann klassisch weiß bleiben oder mit hellen Grautönen gestaltet werden. Manche Kinder entscheiden sich aber auch für ganz andere Farben. Eine rosa Wolle oder bunte Strähnen sind schließlich genauso möglich.
Auch die Brille lädt zum Experimentieren ein. Rot, violett, blau oder vielleicht sogar mehrere Farben gleichzeitig. Kinder lieben es, solche Details selbst zu bestimmen.
Oft bleibt es nicht nur beim Ausmalen der Figur. Viele Kinder beginnen, rund um Bellwether weitere Dinge zu zeichnen. Vielleicht entstehen Häuser der Stadt, Straßen voller Tiere oder ein Büro mit vielen Papieren auf dem Tisch. Schritt für Schritt wird aus dem einfachen Bild eine kleine Szene aus der Welt von Zoomania.
Das Ausmalen entwickelt sich dabei fast automatisch zu einer Geschichte. Ein Kind stellt sich vor, dass Bellwether eine Rede vorbereitet. Ein anderes denkt, dass sie gerade mit Judy Hopps über ein Problem in der Stadt spricht.
Während die Farben das Bild füllen, wird das Blatt Papier immer lebendiger. Die schwarzen Linien verschwinden langsam unter bunten Flächen und Bellwether bekommt ihren ganz eigenen Stil.
Der Moment, in dem das Bild aus dem Drucker kommt, gehört für viele Kinder schon zur Vorfreude dazu. Die Seite ist sauber, die Linien sind klar und alles wirkt bereit für ein neues kreatives Abenteuer.
Manche Kinder suchen ihre Farben ganz sorgfältig aus und beginnen langsam zu malen. Andere greifen direkt zu den kräftigsten Farben und legen sofort los. Beide Wege führen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.
Bellwether ist dabei eine Figur, die Kinder neugierig macht. Sie wirkt ruhig und freundlich, doch gleichzeitig scheint sie immer etwas im Kopf zu haben. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass Kinder beim Zeichnen gerne über neue Geschichten nachdenken.
In vielen Familien wird das Ausmalen schnell zu einer kleinen gemeinsamen Aktivität. Ein Kind druckt das Bild aus, holt seine Stifte und beginnt zu arbeiten. Wenig später sitzen vielleicht auch Geschwister oder Freunde mit eigenen Seiten am Tisch.
Am Ende liegen mehrere Versionen von Bellwether nebeneinander. Jede sieht anders aus. Eine ist bunt und lebhaft, eine andere ruhig und sehr genau gestaltet.
Wenn das Bild fertig ist, zeigen Kinder ihr Werk meistens stolz. Das Blatt wird hochgehalten und allen gezeigt. Manchmal landet es an der Wand im Kinderzimmer, manchmal an der Kühlschranktür.
Und wenn die Lust auf eine neue Runde Kreativität kommt, reicht ein weiterer Druck der Seite. Ein neues Bild bedeutet neue Farben und eine neue Geschichte.
Vielleicht steht Bellwether beim nächsten Mal mitten im Rathaus von Zoomania. Vielleicht ist sie draußen auf den Straßen unterwegs. Vielleicht wartet sie einfach nur darauf, wieder ausgemalt zu werden.
Alles beginnt mit einem einfachen Blatt Papier und ein paar Farben. Daraus entsteht Schritt für Schritt eine kleine Welt voller Fantasie.
Also schnapp dir deine Lieblingsstifte, druck das Bellwether Ausmalbild aus und beginne zu malen. Mit jeder Farbe wird die kleine Schafsdame aus Zoomania lebendiger und das Bild verwandelt sich in eine kreative Geschichte, die ganz von der Fantasie der Kinder erzählt wird.

Mit gerade einmal fünf Jahren verwandelte Gustavo den einfachen Wunsch, Ausmalbilder zu drucken, in eine Idee, die heute Kinder in mehr als 150 Ländern begeistert.
So entstand Imprimivel.com – ein Projekt, das er gemeinsam mit seinem Vater, Jean Bernardo, ins Leben rief, um Farbe, Fantasie und Freude in 10 Sprachen zu verbreiten und damit ein potenzielles Publikum von über 800 Millionen Kindern weltweit zu erreichen.
Heute hilft Gustavo dabei, die Inhalte auszuwählen, indem er mit Begeisterung Themen und Figuren aussucht, die anderen Kindern ein Lächeln schenken, während sein Vater als redaktionelle Unterstützung die Ideen des kleinen Entdeckers in die Realität umsetzt.
